Pflegetipps und -hinweise

Die richtige Möbelstoffpflege

Wie alle Materialien des täglichen Gebrauchs benötigen auch Möbelbezugsstoffe eine regelmäßige Pflege, da sie ebenfalls der ständigen Staub- und Kontaktverschmutzung ausgesetzt sind. Allgemein sollte man die Verschmutzungen nicht zu intensiv werden lassen, um die Reinigungsmaßnahmen nicht zu erschweren und das Einziehen der Schmutzpartikel in den Bezugsstoff zu verhindern. Die richtige Reinigung und Pflege erhält den Gebrauchswert Ihrer Polstermöbel. Man unterscheidet zwischen einer Unterhaltspflege und einer Reinigung.

Unterhaltspflege (zutreffend auf alle Bezugsarten) ist gleichzusetzen mit der täglichen Körperpflege des Menschen, d.h., hierbei werden Verschmutzungen, die beim täglichen Gebrauch entstehen (z.B. Hausstaub, Kontaktverschmutzung, etc.) beseitigt und zwar durch regelmäßiges Absaugen mit einer Polsterdüse (geringe Saugstärke) und anschließendem Abbürsten mit einer weichen Bürste in Strichrichtung. Außerdem sollte der Bezugsstoff von Zeit zu Zeit mit einem feuchten, nicht zu nassen, Leder abgewischt werden, da gerade in zentralbeheizten Räumen die Luftfeuchtigkeit zu gering ist. Die Feuchtigkeit hält die Fasern elastisch und wirkt sich somit positiv auf die Langlebigkeit des Stoffes aus. Achten Sie aber bitte darauf, dass das Leder vorher gründlich mit klarem Wasser ausgewaschen wurde und keinerlei Rückstände von Haushaltsreinigern enthält.

Reinigung ist nur erforderlich bei außergewöhnlichen Verschmutzungen, z.B. nach kleineren „Unfällen“, die im Haushalt geschehen können (verschüttete Getränke, Speisen, Blut, etc.). Bei den Markenprodukten LAVADO/-plus/-longlife, Harmonie und Q2 siehe Garantie- und Pflegepässe in der Produktinformation. Für alle anderen Bezüge beachten Sie bitte die nachstehenden Empfehlungen, bzw. die Tabelle in der Produktinformation.

Grobe Teile (z.B. Speisereste) sollten mit einem Löffel oder einem Messerrücken entfernt werden. Eingetrocknete Flecken auf keinen Fall mit dem Fingernagel abkratzen, da die Gefahr besteht die Fasern des Stoffes zu beschädigen. Flüssigkeiten werden mit einem saugfähigen Tuch entfernt, dürfen jedoch nur abgetupft, nicht abgerieben, werden. Anschließend sollte zunächst eine Reinigung mit lauwarmem Wasser (30°C) und ph-neutralem Shampoo oder Feinwaschmittel versucht werden. Auf keinen Fall mit Haushaltsreinigern arbeiten, da diese säurehaltig sind und die Fasern des Stoffes angreifen. Wichtig ist dabei, immer vom Rand zur Mitte hin zu arbeiten um den Fleck nicht zu vergrößern und um die Bildung von Rändern zu vermeiden. Wollen Sie ein Reinigungsmittel verwenden, bearbeiten Sie bitte nie sofort die verschmutzte Stelle. Prüfen Sie erst an einer verdeckten Stelledes Polsterbezuges die Farbechtheit mit einem weißen, weichen, mit dem Reinigungsmittel getränkten, sauberen Tuch.

Sind besondere Pflegeanleitungen vorgegeben (z.B. bei mit Fleckschutz ausgerüsteten Stoffen), sind diese in jedem Fall maßgebend für die Reinigung. Die Behandlung ist generell leicht und ohne viel Druck durchzuführen. Nach der Fleckentfernung sollte immer die ganze Fläche, von Naht zu Naht, feucht abgewischt werden um die Bildung von Rändern zu vermeiden. Anschließend mit einem trockenen Tuch das aufgetragene Reinigungsmittel abnehmen und zuletzt den Flor aufbürsten. Bevor das gereinigte Möbelstück wieder benutzt werden kann, muss es vollkommen trocken sein. Nach dem Trocknen kann der Flor mit dem Staubsauger abgesaugt und mit einer weichen Bürste nochmals aufgebürstet werden.

Flockstoff: Verwenden Sie auf keinen Fall Lösungsmittel, da Sie damit den Bezug zerstören können! Verklebte und verhärtete Stellen dürfen niemals, im trockenen oder nassen Zustand, mit den Fingernägeln abgekratzt oder mit einer Bürste abgerieben werden, da mögliche Florbeschädigungen entstehen können. Alle Flecken sind mit Wasser und Seife mit leichtem Druck und kreisförmigen Bewegungen zu entfernen. Bei besonders hartnäckigen Flecken wenden Sie sich bitte an einen Reinigungsbetrieb oder an die Firma

POS Polsterservice GmbH, Mühlenpfad 2, 53547 Hausen-Solscheid Telefon: +49 (0) 2638 921700, Telefax: +49 (0) 2638 921600

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Im Unterfeld 2 
D-76698 Ubstadt-Weiher 
Telefon: +49.7251.9625-0 
Telefax: +49.7251.9625-29
E-Mail: info@lederpflege.de
Web: www.arco.möbelpflege.de

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Was Ihre Polstermöbel nicht vertragen

Direktes Sonnen- oder künstliches Licht und Hitze

Auch eine hohe Lichtechtheit (nach DIN EN ISO 105 - B02), die alle unsere Bezugsmaterialien besitzen und meist sogar übertreffen, gibt keinen 100%igen Schutz vor dem Ausbleichen durch UV-Strahlen. Synthetische Fasern sind jedoch lichtechter als Naturfasern. Das Naturprodukt Leder ist in der Regel empfindlicher als Bezugsstoffe. Deshalb sollten Sie Ihre Polstermöbel vor direkter Sonneneinstrahlung oder sehr nahem, hellem Licht (z.B. Halogenstrahlern) schützen.

Zu große Hitze kann den Bezügen, besonders bei Leder durch Austrocknung, aber auch den verwendeten Schaumstoffen schaden. Polstermöbel bitte deshalb immer mit Abstand vor Heizkörpern oder anderen Wärmequellen aufstellen. Hitzestau am Boden sollte ebenfalls vermieden werden.

Bügeleisen, Heizdecken, Heizkissen und Wärmflaschen

Hohe Temperaturen können bei den Bezugsmaterialien zu dauerhaften Schäden (Florverlagerung, Glanzstellen oder Brandflecken) führen.

Krallen oder Schnäbel von Haustieren

Wenn Sie beispielsweise eine Katze haben, dann hat kein Bezug eine Chance auf dauerhafte Schönheit. Selbst wenn die Katze ihre Krallen anders- wo schärft, früher oder später dienen Sessel und Sofa als Klettergerüst oder Absprungrampe. Selbst Leder, ein robuster und zugleich teurer Bezug, ist dann sprichwörtlich „für die Katz“!

Verfärbung und Beschädigung

Besonders Jeans-Stoffe, oft auch andere dunkle, nicht 100%ig farbechte Textilien, können durch Körperwärme, Feuchtigkeit usw. abfärben. Dies passiert häufig bei hellen Bezugsmaterialien und es kommt zu deutlich

Was Ihre Polstermöbel nicht vertragensichtbaren und leider dauerhaften Verfärbungen (Farbübertragung). Dies ist ärgerlich, jedoch keine berechtigte Reklamation. Auch Geldbeutel, Schlüssel, Kämme oder andere feste Gegenstände in den Gesäßtaschen können Möbelstoffe beschädigen. Dies gilt auch für aufgesetzte Taschen, Nähte, Nieten und Metallknöpfe, z.B. von Jeans.

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